Zuverlässige Leistungsergebnisse auf der Baustelle bedingen optimale Vorbereitungen im Zuge von Planung und Ausschreibung. Gesichert werden diese durch eine sachbezogen umfassende Überwachung der qualitätssichernden Maßnahmen.
Ziel dieser Arbeitshilfe für Ingenieurbüros und Planungsabteilungen bei Netzbetreibern (23 Seiten und sechs Anlagen) ist es, die mit der "ZTV Schlauchlining - aktualiserte Anforderungen Netzbetreiber" verbundenen Sachverhalte in den Blick der Auftraggeberseite zu rücken.
Hierzu werden konkrete Hinweise zur Verfahrenswahl, dem Einholen von Angeboten und deren Prüfung sowie konkrete Checklisten für die jeweiligen Phasen der Projektabwicklung (Projektstart, Installationsphase, Abnahmeprüfung sowie Ausführungsüberwachung) bereit gestellt. Diese können als Grundlage für die Eigenüberwachung und Dokumentation der Überwachungstätigkeit genutzt werden.
In sechs Muster-Anlagen werden die relevanten Inhalte mit Bezug zur ZTV Schlauchlining - aktualisierte Anforderungen Netzbetreiber (MVKH2.01) beispielhaft abgebildet.
Hinweise zu den bereit gestellten digitalen Produkten:
Beim Erwerb dieses Produkts erhalten Sie zwei Dateien:
Generelle Empfehlung Maßnahmenmanagement und ergänzende Prozessdatenanalyse:
Bislang wurde die Übergabe der Prozessdaten der UV-Anlagen zwar protokolliert aber selten analysiert. Hierzu hat die SYSCribe GmbH ein Analysetool (MATE) unabhängig des EIM-Messsystems (MVKH2.04) geschafffen. Dieses steht jedem Netzbetreiber und Unternehmen zur produktbezogenen Überprüfung hinsichtlich des Einhaltens der Handbuchvorgaben bei der SYSCribe GmbH als Dienstleistung zur Verfügung.
ZTV Schlauchlining - aktualisierte Anforderungen: Sicherung Ihrer Sanierungsinvestitionen
Hamburg Wasser, Kasselwasser und die Stadtentwässerung Nürnberg haben in den vergangenen fünf Jahren neue Erkenntnisse für die Produktgruppe GFK-Schlauchlining mit UV-Licht-initiierter Härtung gewonnen. Die Analyse der Netzbetreiberkooperation gemeinsam mit mir zu den neu gewonnenen Erkenntnisse führen aus unserer Sicht zum Bedarf eines fortgeschriebenen Regelwerks. Nach Weiterentwicklung des DWA-A 143-3 gilt es in der Folge auch die ZTV Schlauchlining darauf anzupassen. Die im April 2024 begonnene Aktualisierung des DWA-Regelwerks wird erkennbar noch geraume Zeit benötigen (ca. 3 bis 5 Jahre).
Die Erkenntnisse zeigen neben werkvertraglichen Aspekten auf Firmenseite auch den Bedarf einer veränderten Sicht- und Vorgehensweise durch die Auftraggeberseite (Netzbetreiber, Ingenieurbüros) auf.
Die Bedeutung der Erkenntnisse für die Langlebigkeit der Sanierungsergebnisse und somit die Absicherung der kommunalen Investitionen ist erheblich. Die beteiligten Experten haben sich deshalb entschlossen, die Erkenntnisse bereits vor Abschluss der Regelwerksüberarbeitung in die eigene Projektarbeit und Werkverträge zu integrieren.
Die erforderlichen Anpassungen finden bei den drei Netzbetreibern in deren Anforderungsprofilen direkt Eingang (jeweils internes Ingenieurbüro).
Um die Quintessenz der Erkenntnisse auch dem breiten Markt verfügbar zu machen, habe ich mich dazu entschlossen, die Erkenntnisse in digitalen Produkten bereit zu stellen. Für mich ist dies quasi ein "zurück zu den Wurzeln". Ab 2002 waren meine, für das eigene Ingenieurbüro entwickelten, ZTV-Regelungen Basis für die späteren VSB-Empfehlungen, als Vorläufer der DWA-ZTV-Reihe DWA-M 144.
Die Erkenntnisse der Netzbetreiber zeigen: Die meisten Ursachen der aktuell bestehenden Härtungsrisiken können durch genauere Betrachtung der Prozesse und das konsequente Einhalten der jeweiligen Verfahrenshandbücher (Installationvorgaben) eliminiert werden. Hierzu bedarf es vorsorglich einer Klarstellung der werkvertraglichen Beschaffenheitsvereinbarung. Die vertraglichen Regelungserfordernisse hierzu wurden deshalb von RA Carsten Schmidt, CLP Rechtsanwälte Partner mbB, entwickelt. Die neuen werkvertragsrechtlichen Regelungs- und Formulierungsbedarfe sind insbesondere in der "ZTV Schlauchlining - aktualsierte Anforderungen Netzbetreiber" sowie der "BVB Umgang mit Leistungsdefiziten" aufgenommen.